
Deutsche Gesellschaft für
Geschichte der Pharmazie e.V.
Entstehung und Organisation
Die DGGP ging aus der 1926 in Innsbruck gegründeten und international ausgerichteten Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie hervor, die 1949 ihren Namen in Internationale Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie änderte. Da die deutschen Mitglieder von Anfang an die größte Landesgruppe stellten, gab sich diese 1966 als Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie (DGGP) eine eigene Satzung, die 1992 und 2016 revidiert wurde.
Aufgaben und Ziele
Förderung der Pharmaziegeschichtsschreibung unter fächerübergreifenden Aspekten und die Darstellung der Forschungsresultate in der Öffentlichkeit. Die DGGP veranstaltet Tagungen und gibt wissenschaftliche Publikationen heraus. Sie unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs und dessen fachbezogene Aktivitäten. Sie ehrt Personen, die sich um die Pharmaziegeschichtsschreibung verdient gemacht haben.
Tagungen, Kongresse, Fortbildung
Alle 2 Jahre findet unser wissenschaftlicher Kongress, die Pharmaziehistorische Biennale statt. Diese steht immer unter einem Rahmenthema und bietet ein breit gestreutes Vortragsprogramm. Mitglieder und Nichtmitglieder der DGGP können daran teilnehmen.
Die Regionalgruppen veranstalten ca. einmal jährlich in den jeweiligen Bundesländern eine Veranstaltung.
Pharmaziegeschichte an den Universitäten
Mitglieder halten Vorlesungen oder Seminare in Pharmaziegeschichte für Studierende der Pharmazie. Apotheker, Apothekerinnen und Naturwissenschaftler können in Pharmaziegeschichte promovieren. Pharmaziehistorische Netzwerke unterstützen dabei.
Publikationsorgane
Seit 75 Jahren werden pharmaziehistorische Beiträge in der eigenen Zeitschrift Geschichte der Pharmazie (Beilage der Deutschen Apotheker Zeitung) veröffentlicht.
Regelmäßig erscheinen die Bände der Reihe Veröffentlichungen zur Pharmaziegeschichte wie etwa die Vorträge der Biennalen.


